40. RCM DMV Grenzlandrennen
Technik verhindert sichergeglaubten Sieg
04. September 2017 Zurück zur Artikelübersicht »

Benjamin Leuchter und Andy Gülden wechselten für das 40. RCM DMV Grenzlandrennen auf das orangefarbene Schwesterfahrzeug ihres Golf GTI TCR. Nach Poleposition und Führung im Rennen, mussten die beiden Volkswagenpiloten mit technischem Defekt in Runde 17 ihren sechsten Lauf vorzeitig beenden.

Köln/Nürburg… Das 40. RCM DMV Grenzlandrennen sollte am vergangenen Samstag für Benjamin Leuchter und Andy Gülden in der VLN Langstreckenmeisterschaft erneut ohne Erfolg bleiben.

Die beiden Piloten vom Volkwagenkundenteam mathilda Racing wechselten für den sechsten VLN Lauf kurzerhand auf das orangefarbene Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #804, da ihr Fahrzeug entgegen aller Erwartungen, nicht einsatzbereit war.

Beim Vermessen stellte sich heraus, dass etwas am Fahrwerk nicht stimmte. Da man kein Risiko eingehen wollte, setzte man Leuchter und Gülden auf das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #804, welches sonst von Teamchef Michael Paatz pilotiert wird.

Im Qualifying spielte sich wieder das übliche Bild ab. Benjamin Leuchter und sein Partner Andy Gülden legten wie schon so oft in dieser Saison die perfekte Runde hin, die wieder einmal für die Poleposition in der TCR-Klasse reichte.

Auch im Rennen überzeugten beide Piloten erneut, die an diesem Samstag wieder als gewohntes Erfolgsduo an den Start gingen. Vom Beginn an bauten die beiden einen beachtlichen Vorsprung aus und verwalteten recht früh nur noch das Rennen vor dem Opel Astra TCR. Kurz nach dem sie mit einer Zeit von 8:57.931 die schnellste Rennrunde fuhren, dann in Runde 17 der Schock. Der orangefarbene Golf GTI TCR verlor plötzlich sehr schnell Kühlflüssigkeit, was einen außerplanmäßigen Boxenstopp einbrachte. Dort stellte man letzten Endes fest, dass das Problem auf die Schnelle nicht zu beheben ist. Um keinen kapitalen Motorschaden zu riskieren, zog man das Fahrzeug aus dem Rennen. 

„Das ist natürlich sehr bitter, denn bis zum Kühlmittelverlust lief alles perfekt. Das ist leider in einem technisch belebten Sport so. So etwas passiert und als Fahrer ist man da machtlos gegen.“ so Leuchter, der den Ausfall gefasst analysierte und weiter auf die verbleibenden Rennen verweist. „Wir haben jetzt noch drei Läufe und führen die Meisterschaftswertung der TCR-Klasse nach wie vor an. Was unser Saisonziel angeht, bin ich weiterhin optimistisch. Das Team macht einen klasse Job und wir alle werden in den letzten 3 Rennen fokussiert arbeiten um unser Ziel zu erreichen. #oneteamonegoal“

Nun bleibt dem Kölner Rennstall um Teamchef Michael Paatz herum ganze 3 Wochen, um alle Probleme zu diagnostizieren und zu beheben, denn dann beginnt mit dem 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen der Endspurt der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

A.Dannenberg / Motorsport-Karriere.de
Fotos: Gruppe-C

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