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Oschersleben
HANKOOK 24H-Rennen von Dubai
Leuchter gewinnt bei den 24h von Dubai
15. Januar 2018 Zurück zur Artikelübersicht »

Gemeinsam mit dem Liqui Moly Team Engstler startete Volkswagen Pilot Benjamin Leuchter auf einem Golf GTI TCR am vergangenen Samstag mit einem Sieg bei den 24h von Dubai in die Saison 2018.

Ein Saisonauftakt nach Maß! Für den Duisburger konnte am vergangenen Wochenende der Saisonauftakt 2018 nicht besser verlaufen. Gemeinsam mit dem deutschen Liqui Moly Team Engstler gewann der Langstrecken-Experte nach den legendären 24h vom Nürburgring 2017 auch das 24-Stunden-Rennen in Dubai. Am Steuer des 350 PS starken VW Golf GTI TCR wechselte er sich diesmal mit dem aktuellen TCR-International-Meister Jean-Karl Vernay sowie den zwei schnellen Youngstern Florian Thoma und Luca Engstler ab.

Das Fahrerquartett, welches am Freitag von Position drei aus ins Rennen startete, spulte ein fehlerfreies Programm ab. Im Verlauf der 24 Stunden konnten sich die vier Schützlinge von Teamchef Franz Engstler in einem spannenden Duell mit dem Seat Leon TCR von LMS Racing by Bas Koeten Racing durchsetzen. Nach einem harten und durch Taktik sowie Strategie geprägten Rennen sprang am Ende für Leuchter und sein Team mit einer Runde Vorsprung der Sieg in der TCR-Klasse heraus. Da der Golf GTI TCR mit der Startnummer #130 sogar alle GT4-Fahrzeuge hinter sich halten konnte, wurde man zudem auch Gesamtsieger in der TCE-Kategorie.

„Ich bin unheimlich stolz, nach dem Sieg in der TCR Klasse bei den 24h vom Nürburgring nun das zweite große 24h Rennen mit dem Golf GTI TCR zu gewinnen, da dürfen gerne weitere folgen.“ schmunzelte Leuchter „Ein großes Lob an meine Teamkollegen Luca, Florian und Jean Karl, die ihre Aufgaben mit Bravour gemeistert haben. Ich bin stolz ein Teil dieses Projektes gewesen zu sein.“ 

Auch Teamchef Franz Engstler war von der Leistung seines Teams beeindruckt, denn er war mit dem Ziel angereist in die Top 3 der TCR zu fahren. „Es hat sich natürlich im Rennverlauf gezeigt, dass es wirklich sehr schwierig werden würde. Wenn man sieht, dass die ersten zwei Fahrzeuge 23 Stunden lang mit einem Zeitunterschied von nur 18 Sekunden zusammenlagen, dann muss man sagen, dass es eine unglaubliche Performance war, was dieses Wochenende an den Tag gelegt wurde. Ich kann mich nur nochmal bei Benny und den anderen drei Fahren bedanken, die einen Mega-Job abgeliefert haben. Das geht natürlich nur mit absoluten Profirennfahrern die auch in der Lage sind bei solch widrigen Bedingungen, wie wir sie hier gehabt haben, alles so perfekt zu managen. Nochmals vielen, vielen Dank. Das war ein Mega-Job. Gratulation.“

Leuchter, der wieder einmal seine Klasse unter Beweis stellte übe den Schlüssel zum Sieg: „Das Auto lief wieder einmal wie ein Schweizer Uhrwerk. Außer unseren geplanten Servicearbeiten waren wir nur zum Fahrerwechsel und Tanken in der Box, das war letztendlich der Schlüssel zum Sieg!“

Volkswagen und Leuchter, das scheint zu passen! Wie es für den 30-jährigen 2018 weitergeht will er in den nächsten Tagen verkünden. „Der Volkswagen-Konzern und ich sind jetzt schon seit einigen Jahren sehr eng miteinander verbunden und für mich ist er auch zu einer Familie im Motorsport geworden. So viel kann ich also schon verraten, es geht mit Volkswagen weiter.“

Text: A.Dannenberg / Motorsport-Karriere.de
Fotos: Gruppe C Photography

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